Gründung

Gründungsidee

Es war der 29. Mai 1886, als eine kleine Gruppe sozial engagierter Damen und Herren den Verein „Frauenheim“ gegründet hatten, dessen Zielsetzung darin lag, erwerbsunfähig gewordenen alleinstehenden Frauen, ohne Unterschied von Religion und Nationalität, eine möglichst gesunde, billige und sorgenfreie Heimstätte für ihr weiteres Leben zu bieten.

An der Spitze dieses Komitees standen damals unter anderem Baronin Angelika Kübeck, Gräfin Franziska Lamberg, Frau Auguste von Karajan, Hofrat Zeidler, um nur einige Persönlichkeiten zu nennen; das Protektorat über diesen Verein hatte Erzherzogin Maria Rainer übernommen.

Geschichte

  • 1886 -
    Gründung des Vereins "Frauenheim" - unterbringung der Aufnahmebewerberinnen, erst in Mietwohnungen, später durch großzügige Spenden ermöglicht in einem Haus in der Körblergasse 45.
  • 1905 -
    Ankauf des Bauplatzes mit etwa 2300 Quadratmetern, Ecke Grillparzerstraße – Richard-Wagner-Gasse sowie Baubeginn.
  • 1906 -
    Feierliche Einweihung und Übersiedlung der Heimbewohner.
  • bis 1992 -
    Die Präsidentinnen Baronin Angelika Kübeck, Gräfin Franziska Lamberg und alle noch folgenden widmeten sich mit allen Kräften dem Wohl des Heimes, das die Nöte des 1. und 2. Weltkrieges gut überstanden hatte, und setzten sich unermüdlich dafür ein, die Vereinsziele zu erreichen.
  • 1992 -
    Wurde mit einer langjährigen Tradition gebrochen, unter Präsidentin Frau Dr. Ingrid Kraxner wurde der einstimmige Beschluss gefasst, ab sofort auch Herren die Möglichkeit zu geben, in unserem Haus ihren Lebensabend zu verbringen.

ab 2000

  • 2004 -
    Der Vorstand unter Frau Präsidentin Dr. Barbara Deutschmann beschliesst einstimmig unser Haus zu modernisieren.
  • 2005 -
    Namensänderung, - vom „Lamberg’schen Seniorenheim“ in „Haus Lamberg“.
  • 2005 -
    100 jähriges Jubiläum.
  • 2006 -
    Abschluss der Modernisierungsarbeiten die sich Aufgrund der nahezu unlösbaren Situation um allen Vorschriften und Wünschen von Gesetz und Behörden zu entsprechen verzögert hatte. Insbesondere erwies es sich als besonders schwierig allen Anforderungen der Altstadtkommission zu entsprechen.
  • 2016 -
    Wir sind in der angenehmen Situation unseren Bewohnern ein Haus zu bieten, das die Gemütlichkeit und Atmosphäre eines gediegenen Altbaues mit allen modernen Annehmlichkeiten verbindet.